Werke

Ob Bü­cher, Zeit­schrif­ten­ar­ti­kel, Reden, Aus­s­tel­lun­gen, Web­tex­te oder Re­cher­che­auf­trä­ge, hier fin­den Sie alles, was ich in mei­ner Zeit als selb­stän­di­ge Au­to­rin und His­to­ri­ke­rin im Kun­den­auf­trag be­ar­bei­ten durf­te. Von Scho­ko­la­de, Fi­lin­chen, Kar­tof­feln und Nu­deln spannt sich der The­men­bo­gen über Ver­pa­ckungs­ma­schi­nen, Ver­pa­ckungs­mit­tel und Stahl­bau bis hin zu Os­theo­pa­thie, Cola und Bier.
Meine Kun­din­nen und Kun­den schät­zen be­son­ders, dass ich mich mit den wirt­schaft­li­chen und so­zia­len Ent­wick­lun­gen auf dem Ge­biet der eh­ma­li­gen DDR so­wohl vor der pol­ti­schen Wende als auch da­nach sehr gut aus­ken­ne.

Aufstieg und Niedergang der Firma Felsche

Be­reits um die Mitte des 19. Jahr­hun­derts fer­tig­ten die Fel­sches in Leip­zig Scho­ko­la­de. Al­ler­dings kam diese we­ni­ger im Ver­kauf als im ei­ge­nen Kon­di­to­rei- und spä­ter auch im Café-Be­reich zur Ver­wen­dung. Eine Ver­schie­bung der Ge­wich­tung er­folg­te um 1867, und die Scho­ko­la­den­her­stel­lung, die bis dahin nur ein Ne­ben­zweig des Kon­di­to­rei­be­trie­bes ge­we­sen war, rück­te nun zu einem selb­stän­di­gen Teil der Pro­duk­ti­on auf.

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„Gelegentlich der Feindbesetzung Leipzigs wurde mein Betrieb geplündert“. Kriegsende 1945 in der Schokoladenfabrik Wilhelm Felsche

Im April 1945 nah­men die ame­ri­ka­ni­schen Trup­pen Leip­zig ein. In dem ent­ste­hen­den Macht­va­ku­um der ers­ten Tage kam es hier wie an­dern­orts zu Plün­de­run­gen durch die Be­völ­ke­rung. Ein be­son­ders loh­nen­des Ziel war die Scho­ko­la­den­far­bik Fel­sche, da dort auch wäh­rend des Krie­ges Scho­ko­la­de her­ge­stellt wor­den war.

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„Zur Milch ist stets das Brötchen zu genießen …“. Die Jugendpflege in Leipziger Schrebervereinen um 1900

Die­ser Bei­trag un­ter­sucht die Ak­ti­vi­tä­ten der Leip­zi­ger Schre­ber­ver­ei­ne im Be­reich der Kin­der- und Ju­gend­pfle­ge um die Wende zum 20. Jahr­hun­dert. Er be­schreibt die Viel­schich­tig­keit der Ak­ti­vi­tä­ten, Pro­ble­me und letzt­end­lich auch die Er­fol­ge der Schre­ber­ver­ei­ne Leip­zigs, die sich dem Wohl der Kin­der ver­schrie­ben hat­ten.

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„Da es heute in meiner Wohnung gebrannt hat ...“. Geschichten aus der Sternwartenstraße um die Wende zum 20. Jahrhundert.

Mie­ter, Haus­ei­gen­tü­mer, Ge­schäfts­leu­te, aber auch die ei­gent­lich Na­men­lo­sen, die kaum je ir­gend­wo Zeug­nis hin­ter­las­sen, wer­den aus den Akten her­aus le­ben­dig und er­zäh­len von ihren Nöten und Sor­gen beim täg­li­chen Le­bens­kampf.

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Archivsi­che­rung und Text­ar­beit bei der Pro­fi­roll Tech­no­lo­gies GmbH Bad Düben

Im Auf­trag des Un­ter­neh­mens si­cher­te, struk­tu­rier­te und ka­ta­lo­gi­sier­te ich die his­to­ri­schen Un­ter­la­gen und or­ga­ni­sier­te deren Über­nah­me durch das Staats­ar­chiv Leip­zig.

An­hand der Quel­len und auf Grund­la­ge von Zeit­zeugIn­nen­ge­sprä­chen ver­fass­te ich einen Text zum Thema “Die heu­ti­ge Pro­fi­roll Tech­no­lo­gie GmbH um die Mitte des 20. Jahr­hun­derts”.

Aus­s­tel­lung zum “Tag der of­fe­nen Tür”
im Leip­zi­ger Brau­haus zu Reud­nitz am 12. Mai 2012

Für eine Aus­s­tel­lung zum “Tag der Of­fe­nen Tür” im Leip­zi­ger Brau­haus zu Reud­nitz galt es in­ner­halb kür­zes­ter Zeit drei Aus­s­tel­lungs­ta­feln zu kon­zi­pie­ren, die In­hal­te zu re­cher­chie­ren und die Texte zu ver­fas­sen. Er­gänzt wur­den die In­for­ma­tio­nen der Ta­feln durch die Prä­sen­ta­ti­on wert­vol­ler Ex­po­na­te his­to­ri­schen Brau­we­sens in drei zu­ge­ord­ne­ten Vi­tri­nen.

Auf drei großen Schau­ta­feln wer­den in Wort und Bild wich­ti­ge Etap­pen in der Ent­wick­lung der Braue­rei dar­ge­stellt. Die gra­fi­sche Ge­stal­tung und der in­halt­li­che Auf­bau jeder Tafel ver­deut­li­chen so­wohl die Kon­ti­nui­tät in der Brau­tra­di­ti­on am Stand­ort Mühl­stra­ße, wie auch die Brü­che in der Ent­wick­lung der ver­gan­ge­nen 150 Jahre.

Dar­stel­lung der wich­tigs­ten Ent­wick­lun­gen der IDT Bio­lo­gi­ka zwi­schen 1993 und 2013

Das tra­di­ti­ons­rei­che Impf­stoff­werk be­ging 2013 den zwan­zigs­ten Jah­res­tag sei­ner Pri­vat­sie­rung. Im Vor­feld des Ju­bi­lä­ums ent­stand die Idee, die wich­tigs­ten Mei­len­stei­ne die­ses Weges in einem kur­z­en Abriss dar­stel­len zu las­sen.

An­hand von Un­ter­la­gen und von Zeit­zeugIn­nen­ge­sprä­chen re­cher­chier­te ich die Fak­ten und ver­fass­te den Text im Sep­tem­ber 2013.

Mar­ken­re­cher­che “Rot­stern”

Über die Ur­sprün­ge des Mar­ken­na­mens gin­gen die Mei­nun­gen weit aus­ein­an­der. Im Früh­ling 2005 ver­such­te ich im Auf­trag der Rot­stern GmbH & Co. KG das Ge­heim­nis zu lüf­ten.

Ich re­cher­chier­te in Biblio­the­ken und Archi­ven, be­frag­te Zeit­zeugIn­nen und sich­te­te das Ma­te­ri­al, wel­ches mir durch den Auf­trag­ge­ber zur Ver­fü­gung ge­stellt wurde.

Die Er­geb­nis­se der For­schung fass­te ich ab­schlie­ßend schrift­lich zu­sam­men.

Vor­be­rei­tung einer Mar­ke­ting­kam­pa­gne der Vita-Cola

Die Lich­te­nau­er Mi­ne­ral­quel­len GmbH be­auf­trag­te mich im Herbst 2007 mit der in­halt­li­chen Vor­be­rei­tung ihrer Mar­ke­ting­kam­pa­gne zum 50. Ge­burts­tag der Kult-Cola.

In säch­si­schen und Bran­den­bur­ger Archi­ven, beim Zu­lie­fe­rer Bell Fla­vors & Fr­an­gran­ces in Mil­titz, in zeit­ge­nös­si­schen Fach­zeit­schrif­ten und in Zeit­zeugIn­nen­ge­sprä­chen sam­mel­te ich Ma­te­ri­al und man­che span­nen­de Ge­schich­te über das Ge­tränk.

Kurz­chro­nik der Gol­deck Süß­wa­ren GmbH

Im Auf­trag der Gol­deck Süß­wa­ren GmbH stell­te ich in einem knap­pen Abriss die Ent­wick­lung des Un­ter­neh­mens dar .

Da die heu­ti­ge Gol­deck Süß­wa­ren GmbH aus ver­schie­de­nen Vor­gän­ger­fir­men ent­stan­den ist, waren für die Zu­sam­men­stel­lung des Ma­te­ri­als um­fang­rei­che Re­cher­chen in Leip­zi­ger und Zeit­zer Archi­ven not­wen­dig.

Die Er­geb­nis­se mei­ner For­schung be­rei­te­te ich chro­no­lo­gisch, mit Hilfe eines Zeit­strah­les, und in Text­form auf.